
Papier ist nicht automatisch besser, Kunststoff nicht automatisch schlecht. Entscheidend sind Faserkreislauf, Rezyklatanteil, Herkunft, Kleber und Druck. Wir erklären, wann Graskarton wirklich punktet, weshalb Monomaterialien Recycling erleichtern und wie ein transparenter Materialmix die Rückgewinnung im kommunalen System wahrscheinlicher macht.

Lebenszyklusdenken verhindert teure Fehltritte. Statt nur die Kasse zu betrachten, schauen wir auf Herstellung, Transport, Nutzung, Entsorgung und potenzielle Wiedergeburt als neues Produkt. Ein einfaches Raster hilft, Emissionen, Wasserverbrauch, Chemikalien und Bruchrisiko vergleichbar zu bewerten, bevor die Bestellung überhaupt ausgelöst wird.

Wenn Kartons als Schublade im Büro weiterleben oder Taschen zurückkehren, schrumpft der Fußabdruck spürbar. Wir zeigen Handgriffe für klebebandarme Verschlüsse, modulare Einsätze und neutrale Gestaltung, die Wiederverwendung begünstigen, sowie Rücknahmeprogramme, die den Kreislauf auch ohne riesige Budgets in Schwung bringen.






Neue EU-Vorgaben begrenzen Einweg, fördern Recycling und verlangen klare Kennzeichnung. Wir erklären Pflichten für Händlerinnen unterschiedlicher Größen, Fristen, Datenanforderungen und Sanktionsrisiken. Dazu gibt es Checklisten für Verpackungsregister, Materialkennziffern und Nachweisdokumente, damit Audits keine Panik auslösen, sondern Routine mit verlässlicher Dokumentation werden.
Mutige Aussagen ohne Beleg fallen schnell auf. Wir zeigen, wie belegbare Angaben formuliert, Prüfpfade dokumentiert und Begriffe wie kompostierbar, biologisch abbaubar oder klimaneutral korrekt verwendet werden. So bleibt die Außenkommunikation präzise, anschlussfähig und rechtssicher, während intern weiterhin ambitionierte Verbesserungen transparent erarbeitet und gefeiert werden.





